24h
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Wärmebildferngläser, Nachtsichtferngläser, Monokulare und Wärmebildkameras für die Jagd: Diese Kategorie vereint sämtliche Beobachtungsgeräte für schwierige Bedingungen, den Einsatz bei Nacht oder bei schwachen Lichtverhältnissen.
Ein Wärmebildfernglas erkennt Temperaturunterschiede. Es ermöglicht die Ortung eines lebenden Tieres bei Regen, in Brombeerdickichten oder unter dichter Vegetation, ohne dass eine Lichtquelle erforderlich ist. Weder die tief stehende Sonne noch Fahrzeugscheinwerfer beeinträchtigen das Bild. Daher ist es die bevorzugte Wahl für die nächtliche Schwarzwildjagd und winterliche Drückjagden.
Ein Nachtsichtfernglas verstärkt das vorhandene Umgebungslicht. Es liefert ein natürlicheres und leichter verständliches Bild als ein Wärmebildgerät und eignet sich besonders zur präzisen Identifikation von Wild auf mittlere Entfernungen. Ohne Mond- oder Sternenlicht sinkt die Leistung jedoch deutlich, während Wärmebildgeräte weiterhin uneingeschränkt einsatzfähig bleiben.
Der Begriff „Infrarotfernglas“ kann je nach Modell zwei unterschiedliche Technologien bezeichnen. Gemeint sein kann entweder ein Nachtsichtfernglas mit aktivem Infrarotstrahler zur Kompensation fehlenden Lichts oder ein Wärmebildfernglas, das die passive Infrarotstrahlung nutzt, die von warmen Körpern abgegeben wird. Beide Technologien sind nicht austauschbar.
Wärmebild- und Nachtsichtferngläser bieten ein großes Sichtfeld und hohen Komfort bei längeren Beobachtungen. Wärmebild- und Nachtsichtmonokulare sind leichter, können mit einer Hand bedient werden und sind mit Helmbefestigungen oder Picatinny-Schienen kompatibel.
Wärmebildkameras für die Jagd arbeiten nach demselben Prinzip wie Wärmebildferngläser: Sie erkennen Körperwärme ohne sichtbares Licht. Sie können stationär oder mobil eingesetzt werden und werden häufig auf Stativen montiert, um Wildwechsel oder Ansitze über längere Zeiträume zu überwachen. Die Auswahl umfasst führende Marken der Branche wie Zeiss und Bushnell sowie Pulsar, HikMicro und FLIR.